Von der Ortschaft Gossensass aus, fährt man ins Pflerschtal. Nach ca. 4 km. ist auf der rechten Seite eine kleine Brücke mit einem Wegweiser zum Weiler Ast, 1177 m.
Man folgt der Strasse für ca. 500 m.


An diesem Punkt angelangt folgt man dem Wegweiser 32A – Portjoch.
Das untere Teilstück des Aufstiegs führt durch einen schönen Wald.


Nach der Baumgrenze geht der Weg in einen Schotterweg über, und führt an einem gemauerten zerfallenen Kontrollpunkt des Militärs aus den 60er Jahren vorbei.


Das erste Teilstück des Weges ist der anstrengenste und vielleicht auch steilste Punkt des Weges. Nach mehreren Serpentinen geht der Schotterweg in einen Wiesenweg über, der dann gemütlich bis zum Portjoch auf 2110 m. führt.


Auch hier sieht man wiederum Ruinen von alten Militärkasernen.
Am Portjoch angelangt befindet man sich an der Grenze nach Österreich, und es lohnt sich einen Blick auf den Obernbergersee 1594 m. und Obernbergertal zu werfen. 


Ab hier beginnt der „richtige“ Pflerscher Höhenweg.
( Man kann auch von Obernberg oder vom Sandjoch aus starten).


Vom Portjoch aus folgt man dem Wegweiser 32A Richtung Italienische Tribulaunhütte.
Auch wenn man jetzt schon Lust auf eine Verschnaufpause bekommt, lohnt es sich noch 10 Minuten weiterzuwandern, denn dann kommt man an einen schönen Aussichtspunkt mit einem Wegkreuz und Bank zum sitzen.


Den Weg selbst sollte man nicht unterschätzen.
Es gibt sehr ausgesetzte Stellen, die zwar meistens mit Drahtseilen versehen sind und im Rahmen des Tiroler „Höhenweges“ um einiges ausgebaut und erneuert wurden, vom Bergsteiger aber trotzdem Schwindelfreiheit und Trittsicherrheit voraussetzen.
Gute Bergschuhe sind unbedingt erforderlich..


Einige Fotos zeigen die verschiedenen Abschnitte des Weges.
Unsere Empfehlung gilt den Pflerscher Höhenweg taleinwärts zu machen, schon wegen dem schönen Panorama auf das Tal und den tollen Ausblick zum Tribulaun (3096 m.), und dem Feuersteingletscher.


ACHTUNG!

An diesem Punkt scheint es, als würde der Weg über das Schneefeld führen.
Wir raten aber dringend links abzusteigen und den jetzt beginnenden Weg nr. 7 wieder aufzusteigen.
Es ist ein Umweg von 10 Minuten der aber Leben retten kann. Verletzte gab es schon genug !!


Nun befindet man sich auf dem Weg nr. 7 der von St. Anton 1245 m. aus bis zu unserer Hütte führt. Der Weg nr. 7 führt am Fuße des Tribulauns entlang.
Es ist ein steiler Weg über Schotter und Steine und der letzte kraftraubende Anstieg bis auf einen Sattel. Nach diesem Sattel kommt ein großes Schotterfeld, das durch die vielen Regenfälle der letzten Jahre leider immer schlechter zu queren geht.
Auch hier gilt es einige Meter abzusteigen und wieder aufzusteigen, sollte der obere Teil abgebrochen sein. Wir versuchen immer unser Möglichstes zu tun um das betroffene Teilstück begehbar zu halten.
Nach weiteren 15 Minuten Gehzeit ist die Italienische Tribulaunhütte endlich erreicht.


Schöne Wanderung und Berg Heil !


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